Mehr als 30 zivilgesellschaftliche Organisationen haben eine formelle Aufforderung an die Europäische Kommission gerichtet, dass naturbasierte Lösungen zu einer "Verteidigungslinie" der Europäischen Union gegen Klimakatastrophen gemacht werden. Die Aufforderung wurde am Montag in einem Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, übermittelt.
Die unterzeichnenden Organisationen forderten, dass diese naturbasierten Lösungen in dem nächsten Gesetzgebungsvorschlag der Europäischen Resilienzrahmenstrategie Priorität haben sollten. Das Ziel ist, diese Maßnahmen als grundlegenden Bestandteil der EU-Strategie zur Bewältigung von Umwelt- und Klimaherausforderungen zu integrieren.
Der Brief unterstreicht die Bedeutung, in Lösungen zu investieren, die natürliche Ressourcen zur Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels nutzen, im Gegensatz zu rein technologischen oder strukturellen Ansätzen. Diese Organisationen argumentieren, dass die Natur als wirksame und nachhaltige Verteidigung gegen extreme Klimaereignisse dienen kann.
Die Aufforderung erfolgt im Kontext eines wachsenden Drucks auf die Europäische Union, ehrgeizigere Umweltgesetzgebung zu entwickeln. Die Organisationen erwarten, dass die Europäische Kommission diese Lösungen in ihren nächsten Gesetzgebungsvorschlag zur Resilienz einbezieht und damit eine integriertere Antwort auf die Klimaherausforderungen, mit denen Europa konfrontiert ist, gewährleistet.



