Nach dem triumphalen Einzug des vielversprechenden Schwiegersohns an die Universität Madeira stellt sich die Frage, wann die Tochter folgen wird, was auf ein Muster der familiären Karriereplanung innerhalb der Institution hindeutet. Der Artikel ironisiert diese Situation als einen „Strategischen Plan der genealogischen Nachfolge" und weist darauf hin, was wirklich auf dem Spiel steht: der Nepotismus, heute als „starke institutionelle Ausrichtung" bezeichnet.
Das beschriebene Phänomen beschränkt sich nicht auf Einstellungen, sondern umfasst auch Modelle der Universitätsführung, bei denen Ehemann und Ehefrau, rechtlich verheiratet, an derselben Sitzung teilnehmen, in der Entscheidungen durch Abstimmung getroffen werden. Der Artikel stellt in Frage, wie administrative Unparteilichkeit gewährleistet werden kann, wenn Eheleute gemeinsam Leben, Vermögen und familiäre Entscheidungen teilen und dann gemeinsam in akademischen Sitzungen abstimmen.
Der Text hebt ferner hervor, dass es Abteilungen zu geben scheint, in denen eine außergewöhnliche Konzentration von „seriellem akademischem Talent" innerhalb derselben Familien besteht, mit Vätern, Müttern, Kindern, Schwiegersöhnen und Schwiegertöchtern, die alle brillante Karrieren an derselben Institution vorweisen können. Der Artikel fragt sich ironisch, ob es ein noch nicht identifiziertes „Gen der universitären Einstellung" geben könnte.
Schließlich weist der Artikel darauf hin, dass externe Bewerber weiterhin glauben, dass Stellenbesetzungen dem Vergleich von Lebensläufen dienen, während in der Realität Verdienste und Familiennamen existieren, die nicht immer in derselben Liga konkurrieren. Es wird erwähnt, dass es Regeln gibt, die Verwandten in gerader Linie verbieten, in Auswahlkommissionen mitzuwirken, doch es wird in Frage gestellt, wie diese Regeln an der Universität Madeira angewendet werden.




