Eine trans Frau wurde von ihren eigenen Brüdern in ein sogenanntes "Konversionszentrum" zwangseingewiesen, wo sie drei Monate lang Behandlungen unterzogen wurde, die als "unmenschlich" beschrieben wurden. Der Fall ereignete sich in Ecuador und umfasste Praktiken, die darauf abzielten, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität des Opfers zu verändern.
Das ecuadorianische Gericht betrachtete das Verbrechen als Hassverbrechen und erkannte an, dass die gegen die trans Frau gerichteten Handlungen von Vorurteilen gegen ihre Geschlechtsidentität motiviert waren. Sechs Personen wurden wegen ihrer Beteiligung an den Ereignissen verurteilt.
Die Behandlungen, denen das Opfer in dem Zentrum unterzogen wurde, wurden in dem Artikel nicht näher beschrieben, aber von den ecuadorianischen Justizbehörden umfassend als unmenschlich charakterisiert. Die Verurteilung der sechs Verantwortlichen markiert einen bedeutenden Präzedenzfall für die Behandlung von Hassverbrechen gegen die LGBTQIA+-Gemeinschaft in dem Land.




