Das Programm Alentejo 2030 soll zwischen September und Dezember 2026 147 Millionen Euro an neuen Aufrufen bereitstellen, was der drittgrößten Zuweisung im neuen Zeitplan für Ausschreibungen der europäischen Mittel des Portugal 2030 entspricht. Dieser Betrag ist Teil eines nationalen Pakets von fast 852 Millionen Euro, verteilt auf 85 Aufrufe, die bis Ende des Jahres gestartet werden sollen, davon 58 Ausschreibungen und 27 Aufrufe auf Einladung.
Die von den neuen Aufrufen abgedeckten Bereiche umfassen bezahlbaren Wohnraum, studentisches Wohnen, Dekarbonisierung, Energieeffizienz, produktive Innovation, Internationalisierung von Unternehmen und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Der Zeitplan ergibt sich aus dem Jahresplan für Aufrufe, genehmigt durch den Beschluss Nr. 23/2026/PL vom 10. September der Interministeriellen Koordinierungskommission des Portugal 2030.
Der Minister für Wirtschaft und territoriale Kohäsion, Castro Almeida, erklärte, dass die frühzeitige Bekanntgabe des Zeitplans potenziellen Begünstigten ermöglichen soll, die Finanzierungsmöglichkeiten kennenzulernen und die Investitionen vor der Eröffnung der Ausschreibungen vorzubereiten. Mit den geplanten Aufrufen soll Portugal 2030 19,3 Milliarden Euro in Ausschreibungen erreichen, was 93% der Programmausstattung entspricht.
Das Alentejo 2030 verzeichnet bereits mehr als 568 Millionen Euro an genehmigten Vorhaben, mit einer Bindungsrate von 53,5% und einer Umsetzungsrate von 12,7%. Der genehmigten Mittel entfallen 61,49% auf private Einrichtungen und 38,51% auf öffentliche Einrichtungen. Für Ende 2026 schätzt das Programm, etwa 237,5 Millionen Euro Umsetzung für das N+3-Ziel zu erreichen.




