Mário Centeno, ehemaliger Finanzminister Portugals, warnte, dass der Anstieg der Erdgaspreise letztendlich auch andere Wirtschaftsbereiche betreffen wird, und bezeichnete dies als „bloße Frage der Zeit". Der ehemalige Regierungsbeamte machte diese Aussage in einer Zeit, in der die Energiepreise weiterhin erheblich steigen.
Centeno wies darauf hin, dass die portugiesische Regierung Millionen von Euro an Dividenden von Galp und Caixa Geral de Depósitos (CGD) erhält, zwei Unternehmen mit Staatsbeteiligung. Dies ist eine Einnahmequelle, die laut dem ehemaligen Minister zur Abschwächung der Auswirkungen der Energiekrise auf Familien und Unternehmen genutzt werden könnte.
Centenos Kommentar steht im Kontext einer breiteren Debatte darüber, wie Regierungen auf steigende Energiekosten reagieren können, die Verbraucher und Unternehmen in ganz Europa betroffen haben. Die Situation übt Druck auf die Regierungen aus, Lösungen zu finden, die die Auswirkungen der Inflation auf die Energiepreise abmildern.




