Portugal hat wenige Energiegemeinschaften und die Gulbenkian-Stiftung möchte zehn weitere gründen, um diesen Sektor im Land anzukurbeln. Der Eigenverbrauch macht bereits 2,8 % des Stromverbrauchs auf dem Festland aus, was einen gewissen Fortschritt in diesem Bereich zeigt, obwohl Energiegemeinschaften weiterhin marginal bleiben.
Die Verzögerung bei der Entwicklung von Energiegemeinschaften in Portugal ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Die verfügbare Finanzierung ist begrenzt, die bestehende Bürokratie schreckt potenzielle Interessenten ab und der Mangel an technischer Unterstützung erschwert die Umsetzung von Projekten. Diese Hindernisse haben verhindert, dass sich mehr Gemeinschaften bilden und effizient funktionieren.
Die Gulbenkian-Stiftung tritt als Akteur auf, der diese Situation umkehren möchte, und bekundet die Absicht, die Gründung von mindestens zehn neuen Energiegemeinschaften in Portugal zu unterstützen. Diese Initiative entsteht in einem Land, in dem trotz des Wachstums des individuellen Eigenverbrauchs die kollektive Form der Energieteilung noch wenig erforscht ist.




