Jahrelang konzentrierten sich die Investitionen in Informationssicherheit auf den Netzwerkperimeter, mit Schwerpunkt auf Firewall, E-Mail-Schutz und Zugriffskontrolle. Dieser Ansatz hat jedoch nicht mit der Transformation des Unternehmensumfelds Schritt gehalten, das heute durch Geräte gekennzeichnet ist, die von verschiedenen Standorten aus auf Systeme zugreifen.
Die Ausnutzung nicht behobener Schwachstellen übernahm die Führung unter den Vektoren für den Erstangriff bei Datenschutzverletzungen und trat in 31% der analysierten Fälle auf. Zum ersten Mal übertraf dieser Faktor die Verwendung gestohlener Zugangsdaten. Die Daten stammen aus dem Data Breach Investigations Report 2026, der jährlichen Studie von Verizon.
Die mediane Zeit für die Behebung einer kritischen Schwachstelle stieg von 32 auf 43 Tage, und nur 26% dieser Schwachstellen wurden im Jahr 2025 vollständig behoben, was die Schwierigkeiten der Organisationen bei der Incident-Response offenbart.
Laut Luiz Henrique Silveira, COO der ARX CYBER, einem auf Cybersicherheit, Infrastruktur und Cloud spezialisierten Unternehmen, haben Unternehmen ihre Sicherheitsinvestitionen lange Zeit auf den Perimeter konzentriert, aber das Unternehmensumfeld hat sich verändert, was die Endpoint-Verwaltung zu einem zunehmend relevanten Aspekt der Schutzstrategie macht.




