Wirtschaftskrisen verstärken tendenziell das Gewicht parteipolitischer Minister in Regierungen, so eine Studie der Francisco Manuel dos Santos Stiftung (FFMS). Wenn wirtschaftliche Herausforderungen wie Inflation und Arbeitslosigkeit auftreten, neigen Exekutiven dazu, die Ernennung von Ministern mit größerem politischem Gewicht zu bevorzugen.
Die FFMS-Studie zeigt, dass die von Luís Montenegro geführten Exekutiven parteipolitischer sind als die ersten beiden Regierungen von António Costa. Dieser Vergleich verdeutlicht einen Unterschied in der ministeriellen Zusammensetzung zwischen den analysierten Regierungen.
Die Forschung zeigt, dass die parteipolitische Zusammensetzung von Regierungen je nach dem wirtschaftlichen Kontext zum Zeitpunkt ihrer Bildung variiert, wobei Krisenperioden eine stärkere Präsenz von Figuren mit größerer politischer Relevanz in Ministerpositionen begünstigen.


