Die am Montag (14.) veröffentlichte Quaest-Umfrage brachte ein neues Szenario für die Präsidentschaftswahl. Präsident Lula erschien mit 40% der Wahlabsichten, während Senator Flávio Bolsonaro 42% in einer eventuellen Stichwahl erreichte, was zum ersten Mal markiert, dass der Bolsonaro-Kandidat numerisch den Präsidenten in den Umfragen übertrifft.
Das Szenario hat die Debatte über die elekturale Dynamik und die Bewegung der Wähler wiederbelebt. Der Bericht wurde als exklusive Inhalte für Abonnenten veröffentlicht und erfordert eine Registrierung für den vollständigen Zugang.
Mitglieder von Lulas Kampagne boten eine Erklärung für das Phänomen. Laut Verbündeten des ehemaligen Präsidenten spiegelt das Wachstum von Flavinho in der Umfrage die Vorwegnahme des taktischen Wählens seitens der Wähler wider, die vor der Stichwahl zum Kandidaten der PL migrieren würden, um einen Sieg von Lula zu verhindern zu versuchen.
Die Quaest-Umfrage ist eine der respektiertesten in Brasilien, und ihre Erhebungen werden von beiden Seiten der elektoralen Auseinandersetzung genau verfolgt. Das Ergebnis stellt eine Herausforderung für die Strategie von Lulas Kampagne dar, die nun mit einem ungünstigeren Szenario umgehen muss als zuvor erwartet.



