Der Umfrage von Quaest zufolge ist die Mehrheit der Brasilianer über die Krise im Fall Master informiert und ist der Ansicht, dass „alle" davon betroffen sind. Der STF steht an zweiter Stelle der am stärksten betroffenen Institutionen, gefolgt von der Bolsonaro-Regierung an dritter Stelle und der Lula-Regierung an vierter Stelle.
Auf die Frage, wer während der Krise am STF korrekt handelt, geben 37% der Befragten an, dass Minister André Mendonça richtig handelt, während nur 16% diese Position Minister Alexandre de Moraes zuschreiben. Diese Unterstützung für Mendonça zeigt sich sowohl unter Katholiken als auch unter Evangelikalen. Weitere 20% glauben, dass keiner der beiden korrekt handelt.
Die Umfrage zeigt auch, dass 67% der Wähler angeben, dass die Krise am STF ihre Stimme nicht beeinflusst, was darauf hindeutet, dass der direkte politische Einfluss begrenzt sein könnte. Allerdings spricht sich eine deutliche Mehrheit von 68% der Befragten für Veränderungen der STF-Regeln aus, einschließlich höherer Anforderungen und eines höheren Mindestalters für die Minister des Gerichtshofs.



