Der Stadtrat von Guimarães genehmigte die Überarbeitung des Flächenwidmungsplans (PDM) mit Enthaltung der Sozialistischen Partei. Der Bürgermeister Ricardo Araújo betonte, dass die Stadtregierung in nur 11 Monaten eine Priorität umgesetzt habe, die sie den Einwohnern von Guimarães versprochen hatte, und war der Ansicht, dass die Stadt zu lange auf diese Überarbeitung gewartet habe.
Ricardo Araújo entschied sich dagegen, den Prozess bei null zu beginnen, was die Vorlage des Dokuments um weitere zwei bis drei Jahre verzögert hätte, und verbesserte stattdessen den bereits vorliegenden technischen Vorschlag. Mit einer neuen politischen Ausrichtung war es möglich, die als städtisch eingestufte Fläche um etwa 20% zu erhöhen.
Auf Seiten der Opposition begründete der sozialistische Stadtrat Ricardo Costa die Enthaltung der Sozialistischen Partei mit dem Argument, dass der PDM trotz der eingeführten Verbesserungen nicht den Interessen der Einwohner von Guimarães diene. Costa warf Ricardo Araújo außerdem Inkonsequenz vor und erinnerte daran, dass dieser den vorherigen Vorschlag, der während der siebenjährigen Regierungszeit der Sozialisten erarbeitet worden war, als einen „Flickenteppich ohne Strategie" bezeichnet hatte, obwohl laut Costa der Kern des nun genehmigten Dokuments im Wesentlichen derselbe sei.
Der Vorschlag geht nun an die Gemeindeversammlung. Wenn er genehmigt wird, wird er veröffentlicht, womit der Überarbeitungsprozess des PDM abgeschlossen wäre.



