Die Nationale Arzneimittelbehörde und Gesundheitsprodukte (Infarmed) hat beschlossen, den Export von 51 Medikamenten zu verbieten. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Versorgung des portugiesischen Binnenmarktes zu gewährleisten, insbesondere während eines Zeitraums der Knappheit bestimmter Arzneimittel. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit essenzieller Medikamente für die Patienten in Portugal.
Die Liste der von dem Verbot betroffenen Medikamente tritt ab Dienstag in Kraft. Die in dieser Maßnahme enthaltenen Medikamente unterlagen bereits spezifischen Exportbeschränkungen, da sie als essenziell für den inländischen Verbrauch identifiziert wurden. Infarmed ist der Ansicht, dass der Export dieser Produkte den Zugang der Portugiesen zu den erforderlichen Behandlungen gefährden könnte.
Die portugiesische Aufsichtsbehörde überwacht die Situation des nationalen Pharmamarktes genau. Dies ist nicht das erste Mal, dass Infarmed derartige Maßnahmen zum Schutz der inländischen Versorgung ergreift, doch das Ausmaß der Liste verbotener Exportmedikamente zeigt die Schwere der aktuellen Bedenken. Wirtschaftsakteure, die im pharmazeutischen Sektor tätig sind, müssen die neuen Regeln ab dem Inkrafttretungsdatum einhalten.




