Von den portugiesischen Ausfuhren in den Mercosur haben 94,9 % Brasilien als Ziel, was das südamerikanische Land zum wichtigsten Handelspartner Portugals innerhalb des Blocks macht. Diese starke Abhängigkeit vom brasilianischen Markt veranlasste Portugal dazu, seine Exportziele zu diversifizieren.
Mit dem zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur abgeschlossenen Handelsabkommen sah Portugal eine Gelegenheit, seine Verkäufe auf die übrigen Länder des südamerikanischen Blocks auszuweiten. Die portugiesische Regierung bekundete Interesse daran, neue Handelsmöglichkeiten in Argentinien, Uruguay und Paraguay zu erkunden.
Brasilien bleibt ein strategischer Markt für Portugal, aber das Abkommen eröffnet neue Perspektiven für die portugiesischen Exporteure in den anderen drei Mercosur-Mitgliedsländern und ermöglicht es, die Konzentration der Verkäufe in einem einzigen Land zu verringern.




