Die Nationale Behörde für Notfall- und Zivilschutz (ANEPC) warnte die Bevölkerung vor meteorologischen Bedingungen, die Waldbrände begünstigen, aufgrund der Prognose einer Fortsetzung des heißen und trockenen Wetters und einer Zunahme der Windintensität. Die Mitteilung weist darauf hin, dass eine Verschärfung der Brandgefahr zu erwarten ist, mit Bedingungen, die die schnelle Ausbreitung der Flammen begünstigen, sowie eine Zunahme der Schwierigkeiten bei den Löschmaßnahmen, insbesondere in den am stärksten betroffenen Regionen.
Gemäß den Vorhersagen des Portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre werden Höchsttemperaturen von über 40 Grad Celsius im Inland der Region Süd und im Tejo-Tal, eine relative Luftfeuchtigkeit von unter 30 Prozent im Inland mit geringer nächtlicher Erholung sowie eine schrittweise Zunahme der Windintensität an der westlichen Küste und in den Hochlagen des Nord- und Mittelinneren erwartet. Die Gefahr von Waldbränden wird sehr hoch bis maximal sein, insbesondere im Landesinneren und an der Algarve.
Als Vorsichtsmaßnahmen betonte die ANEPC, dass extensives Verbrennen verboten ist und dass an Tagen mit sehr hoher und maximaler Gefahr das Verbrennen von Haufen nicht erlaubt ist und auch die Verwendung von Feuer zur Zubereitung von Speisen im ländlichen Raum nicht gestattet ist, außer an ausdrücklich genehmigten Orten. Ebenso ist die Verwendung von Freischneidern, Balkenmähern und Zerkleinerern verboten, sowie das Räuchern oder Desinfizieren von Bienenstöcken, außer wenn die Räuchergeräte mit Funkenfängern ausgestattet sind.
Die ANEPC unterstrich die Bedeutung der Anpassung von Verhalten und Einstellungen angesichts der Gefahrensituation und rief die




