Der Versuch von Donald Trump, sich Nordkorea anzunähern, brachte nicht die erwarteten Ergebnisse. Der Präsident der Vereinigten Staaten unternahm mehrere Initiativen, um die Beziehungen zu Pjöngjang zu verbessern, einschließlich einer signifikanten Reduzierung der gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea und wiederholter Lobeshymnen auf den nordkoreanischen Führer Kim Jong-un. Laut Trump behandelte Kim ihn stets mit großem Respekt.
Die Reaktion Nordkoreas auf die amerikanischen Initiativen war jedoch wesentlich weniger wohlwollend als erwartet. Pjöngjang beschleunigte sein Atomprogramm und startete eine Reihe von Raketen, was eine geringe Bereitschaft für den von der Trump-Administration vorgeschlagenen Dialog zeigte.
Die Realität ist, dass Nordkorea nicht mehr so sehr von den Vereinigten Staaten abhängig ist wie früher. Die westlichen Sanktionen haben das Land weniger beeinträchtigt als erwartet, was Pjöngjang ermöglicht, sein Atomprogramm ohne größere Zugeständnisse fortzusetzen. Diese Situation hat das Machtgleichgewicht in den Verhandlungen mit den USA verändert.




