Die PSD kündigte an, dass sie legislatorische Vorschläge im Zusammenhang mit dem ungerechtfertigten Zugang zum Nationalen Gesundheitsdienst (SNS) wieder aufgreifen wird, in einem Kontext der Debatte über den sogenannten "Gesundheitstourismus". Miguel Guimarães von der PSD erläuterte diese Position während der Parlamentsdebatte zu diesem Thema.
Susana Correia von der PS warnte, dass keine ausreichenden Daten vorliegen, um restriktivere Maßnahmen zu begründen, und stellte damit die Machbarkeit der Vorschläge der PSD in Frage. Die Sozialistin vertrat die Ansicht, dass mehr Beweise erforderlich seien, bevor die Regeln für den Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem geändert werden.
Marta Silva von der Chega (CH) äußerte Besorgnis über den Druck, den der ungerechtfertigte Zugang zum SNS auf die öffentlichen Krankenhäuser ausübt. Die Abgeordnete lokalisierte das Problem aus der Perspektive einer Überlastung des Systems.
Die Debatte entsteht zu einem Zeitpunkt, zu dem die Frage des Zugangs von Nichtansässigen zum SNS in Portugal Gegenstand medialer und politischer Aufmerksamkeit ist, wobei verschiedene Parteien unterschiedliche Positionen dazu vertreten, wie die Situation gelöst werden kann.




