Jerónimo Martins, ein portugiesisches Unternehmen im Einzelhandelssektor, gab bekannt, dass das Unternehmen gegen die Geldstrafe von 120 Millionen Euro Berufung einlegen wird, die von der polnischen Wettbewerbsbehörde verhängt wurde. Die Entscheidung wurde von der polnischen Wettbewerbsbehörde getroffen, die illegale Praktiken identifiziert hat, die angeblich vom Unternehmen auf dem polnischen Markt praktiziert wurden.
Der Einzelhändler erklärte, dass er fest daran glaubt, nicht an den vom Regulierer genannten illegalen Praktiken beteiligt gewesen zu sein. Das Unternehmen vertritt die Position, keine Verstöße begangen zu haben, und verteidigt sein Verhalten auf dem Markt.
Angesichts der Entscheidung des Regulierers bestätigte Jerónimo Martins, dass das Unternehmen die Geldstrafe vor den zuständigen Gerichten anfechten wird, wobei die verfügbaren rechtlichen Verfahren zur Anfechtung der Entscheidung genutzt werden.
Die Geldstrafe von 120 Millionen stellt einen erheblichen Betrag für die portugiesische Gruppe dar, die in Polen über die Supermarktkette Biedronka tätig ist, eine ihrer wichtigsten internationalen Geschäftstätigkeiten. Der Gerichtsprozess wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen, bis eine endgültige Lösung gefunden wird.




