Maria Luís Albuquerque, europäische Kommissarin, wies die Forderungen des Bankensektors zurück, die europäische Bankenreform in zwei Phasen aufzuteilen. Die Kommissarin versicherte, dass der Prozess nicht zum Nutzen der Banken vorangetrieben wird, sondern der Wirtschaft der Europäischen Union insgesamt.
Albuquerque appellierte an die Notwendigkeit, die Reform als integriertes Paket zu betrachten, und argumentierte, dass alle Elemente des Vorschlags miteinander verbunden sind.
Die Banken hatten Druck ausgeübt, die Reform in zwei Teile aufzuspalten, möglicherweise um mehr Zeit für die Anpassung an einige der neuen regulatorischen Anforderungen zu gewinnen. Die Kommissarin gab diesem Druck jedoch nicht nach und behielt ihre Position bei, dass die Reform als Ganzes vorangebracht werden muss.




