Die Europäische Kommission hat die Übernahme der alleinigen Kontrolle über die französische Poseidon Holdco S.A.S., die Muttergesellschaft der Gruppe Ingenico, durch die deutsche Allianz SE genehmigt. Die europäische Regulierungsbehörde kam zu dem Schluss, dass der Kauf des französischen Technologieunternehmens durch den deutschen Versicherungsriesen den Wettbewerb nicht gefährdet, da die beiden Unternehmen in unterschiedlichen Sektoren tätig sind und nicht miteinander konkurrieren.
Die Transaktion zwischen dem Versicherer und dem französischen Unternehmen wurde im vereinfachten Verfahren zur Kontrolle von Zusammenschlüssen genehmigt.
Die 1980 in Frankreich gegründete Gruppe Ingenico verfügt über ein Ökosystem von Zahlungslösungen und Kassentechnologie. Das Technologieunternehmen ist auf dem globalen Fintech-Markt und bei Händlerzahlungsdiensten tätig, stellt Kartenlesegeräte her und bietet Akzeptanzsoftware, E-Commerce-Gateways und Managementdienstleistungen an. Mit Präsenz in mehr als 120 Ländern bedient das Unternehmen Händler, Einzelhandelsketten, Finanzinstitute, Banken und Verkehrsbetriebe.
Für die Allianz SE, einen global agierenden Versicherer und Vermögensverwalter, ist das Geschäft eine Wette auf die Diversifizierung des Portfolios in Technologievermögenswerte.




