Die neue Runde der Quaest-Umfrage, die am Montag veröffentlicht wurde, zeigt erstmals Senator Flavio Bolsonaro (PL) mit numerischem Vorteil gegenüber Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) in einem Stichwahlszenario, mit 42% gegen 40%. Die Kampagnen beider bewerten, dass das Ergebnis die andauernde Krise am Obersten Gerichtshof (STF) und die Unzufriedenheit eines Teils der Bevölkerung mit dem wirtschaftlichen Szenario widerspiegelt.
Die Südostregion konzentriert den größten Teil der brasilianischen Wählerschaft und ist dort, wo Flavio den größten Vorsprung erzielte, mit 47% gegenüber 31% von Lula in der Stichwahl. Gesprächspartner des PL-Kandidaten führen die Leistung in der Region vor allem auf das Gewicht São Paulos und das Podium des Gouverneurs Tarcísio de Freitas (Republicanos) zurück, der als Favorit zur Wiederwahl gilt.
Das Ergebnis wird auch den Kampf um die Wählerschaft des Südostens verschärfen, so die Einschätzung der Kampagnen.




