Die Opposition gegen die Führung von Gianni Infantino bei der FIFA hat laut dem Artikel wieder an Stärke gewonnen. Miguel Poiares Maduro, ehemaliges Mitglied des FIFA-Governance-Komitees, betrachtet die aktuelle Krise der Organisation jedoch als weit über ihren Präsidenten hinausreichend.
Für Maduro ist Infantino nur "ein Symptom" der tiefergehenden Probleme, die die FIFA betreffen. Der Experte vertritt die Ansicht, dass die Kritik auf die strukturellen Fragen der Organisation gerichtet werden sollte und nicht nur auf die Figur des Präsidenten.
Der ehemalige Mitglied des Governance-Komitees argumentiert, dass tiefgreifende strukturelle Veränderungen notwendig sind, um den wachsenden Einfluss kommerzieller Interessen im Fußball einzudämmen. Diese Position kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Führung von Infantino weiterhin in Frage gestellt wird.



