Die Kolumne von Vera Magalhães in der GLOBO analysiert, wie sich die Korruption als eines der wichtigsten Streitfelder zwischen Luiz Inácio Lula da Silva (PT) und Jair Bolsonaro (PL) bei der Präsidentschaftswahl 2026 herauskristallisiert hat. Die Kolumnistin beobachtet, dass das Thema in den Strategien beider Kampagnen zentral geworden ist.
Die in der Analyse zitierte Quaest-Umfrage zeigt, dass 22% der Befragten die Korruption als das Hauptproblem des Landes nennen, knapp hinter der Gewalt, die von 31% der Befragten genannt wird. In der ersten Runde liegt Lula bei 36% der Stimmenabsichten, während Bolsonaro bei 31% liegt, wobei der Kandidat der PL den Abstand verkürzt hat.
In der Einschätzung von Vera Magalhães ist der Trend für die kommenden Wochen, dass beide Kampagnen die Angriffe und den Austausch von Beschuldigungen in Bezug auf das Thema Korruption intensivieren. Die Journalistin erklärt, dass beide Seiten bereits definierte Strategien haben, um das Thema auszuschlachten. Die Kampagne von Bolsonaro sollte spezifisch versuchen, dieses Terrain in den kommenden Tagen auszunutzen.




