Die am Montag veröffentlichte Quaest-Umfrage zeigt das aktuelle Bild der Präsidentschaftsstichwahl zwischen dem amtierenden Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva (PT) und dem Präsidentschaftskandidaten der PL, Jair Bolsonaro (dargestellt durch seine Werte). Die Erhebung ist die erste des Instituts nach den Auswirkungen der Krise am Obersten Gerichtshof (STF), die zur Aufhebung der Vertraulichkeit der Ermittlungen im Master-Fall führte.
Erstmals während des Wahlkampfs verzeichnete Bolsonaro einen numerischen Vorteil gegenüber Lula in der Stichwahl, mit 42% gegenüber 40% des PT-Kandidaten, einem Unterschied innerhalb der Fehlerquote.
Bei der regionalen Aufschlüsselung sticht der Südosten als für Bolsonaro günstiges Territorium hervor, wobei der PL-Kandidat 47% gegenüber 31% von Lula erreicht. Die Umfrage zeigte auch, dass Bolsonaro bei den Männern mit 47% gegenüber 38% von Lula führt, während der Präsident bei den Frauen mit 41% gegenüber 38% von Bolsonaro vorne liegt.
In Bezug auf die Religion behält Lula seinen Vorteil bei den Katholiken bei, mit 46% gegenüber 38% von Bolsonaro. In den drei analysierten Szenarien gibt es noch einen erheblichen Prozentsatz an weißen, ungültigen oder unentschlossenen Stimmen, was darauf hindeutet, dass der Wettbewerb weiterhin offen bleibt.




