Der Bischof von Funchal, D. Nuno Brás, leitete am Sonntag, dem 14. September 2026, die Messe zum Fest des Herrn der Geduld, die im Kloster Santo António in Funchal auf Madeira stattfand. Die Feier wurde von den Priestern André Pinheiro und Aires Gameiro mitcelebriert und wurde von der gewohnten Prozession durch das Viertel Pomar Miradouro begleitet.
In der Homilie betonte D. Nuno Brás, dass Geduld zu haben bedeutet, ein „Herz so groß wie der Herr" zu haben, und dass Gott immer darauf wartet, dass der Mensch wächst und sich verändert. Der Bischof stellte die Versuchungen in Frage, zu denken, dass Gott nicht retten kann, und betonte, dass der christliche Glaube daran erinnert, dass Gott auch inmitten von Schwierigkeiten, Leid und Traurigkeit präsent bleibt.
Der katholische Würdenträger wies die Vorstellung zurück, dass mangelnde Geduld eine kleine Schwäche sei, und warnte vor Gefühlen von Hass und Groll, die jahrelang bestehen bleiben und die Person daran hindern können, voranzukommen. Er vertrat die Ansicht, dass das ewige Leben nicht nur eine zukünftige Realität ist, sondern das Leben Gottes, das bereits jetzt beginnt, selbst inmitten von Leid.
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