Die Internationale Organisation für Migration (IOM) warnte, dass die Nothilfe für den Sudan innerhalb von 15 Tagen aufgebraucht sein könnte, möglicherweise bis Ende September, falls kein "sofortige Unterstützung der Geber" erfolgt. Die UN-Agentur gab diese Warnung heute heraus und betonte die Dringlichkeit der Finanzierung zur Aufrechterhaltung der humanitären Operationen im Land.
Amy Pope, Generaldirektorin der IOM, erklärte in einer Erklärung, dass "wir der sudanesischen Bevölkerung einfach nicht den Rücken kehren können, wenn sie uns am meisten braucht". Die Verantwortliche wies darauf hin, dass der aktuelle Moment besonders kritisch ist aufgrund der Eskalation der Konflikte, des Anstiegs der Vertreibungen und der Auswirkungen der starken Regenfälle, die das Land heimgesucht haben.
Die Warnung der IOM erfolgt in einem Kontext der Verschlechterung der humanitären Lage im Sudan, wo Millionen von Menschen von der internationalen Hilfe zum Überleben abhängen. Die Organisation warnte, dass das gesamte humanitäre System Gefahr laufen könnte zusammenzubrechen, falls die Finanzierung nicht schnell gesichert wird.



