Die Generaldirektion Gesundheit (DGS) hat eine Warnung bezüglich der für das portugiesische Festland prognostizierten schlechten Luftqualität herausgegeben. Das Phänomen ist auf den Transport von Staub aus Nordafrika zurückzuführen, der einen signifikanten Anstieg der Konzentrationen einatembarer Partikel natürlichen Ursprungs in der Atmosphäre verursacht.
Diese Partikel mineralischen und desertifikationsbedingten Ursprungs werden vom Wind über weite Strecken transportiert und beeinträchtigen die Luftqualität in verschiedenen Regionen des Landes. Die Situation ist während der Perioden zu erwarten, in denen die Wetterbedingungen die Verlagerung dieser Luftmassen begünstigen.
Die DGS empfiehlt der Bevölkerung, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, insbesondere gefährdete Gruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen. Es wird geraten, längere körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden und auf eine gute Hydratation zu achten.
Die Gesundheitsbehörden warnen vor der Notwendigkeit, die Situation zu beobachten, da sich die Luftqualität verbessern kann, wenn sich die atmosphärischen Bedingungen ändern und der Staubtransport nachlässt.




