Die Nationale Behörde für Notfall- und Zivilschutz (ANEPC) hat eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben, die auf die hohe und maximale Waldbrandgefahr in Kontinentalportugal angesichts der vorhergesagten ungünstigen Wetterbedingungen hinweist. Die Warnung wurde vom stellvertretenden Kommandanten des subregionalen Notfall- und Zivilschutzes, João Rodrigues, auf der Grundlage von Informationen des Portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre (IPMA) übermittelt.
Gemäß den Vorhersagen des IPMA werden Höchsttemperaturen von über 40°C im Hinterland der Südregion und im Tejo-Tal erwartet, begleitet von einer relativen Luftfeuchtigkeit von unter 30% im Landesinneren mit geringer nächtlicher Erholung. Ebenfalls vorhergesagt wird eine allmähliche Zunahme der Windintensität an der Westküste und auf den Hochebenen der Nord- und Zentralregionen, was die Brandgefahr auf Werte zwischen „Sehr Hoch" und „Maximal" ansteigen lässt, mit besonderer Intensität im Hinterland und an der Algarve.
Der Zivilschutz warnt, dass diese Bedingungen ein günstiges Umfeld für das Entstehen und die schnelle Ausbreitung von Bränden schaffen und die Schwierigkeit der Löscharbeiten durch die Feuerwehren erheblich erhöhen. In diesem Zusammenhang verbietet die Gesetzgebung strikt ausgedehnte Brandrodungen, das Verbrennen von Reisighaufen, die Verwendung von Feuer zum Kochen im Freien, die Begasung von Bienenstöcken ohne Funkenfängervorrichtungen sowie die Verwendung von Freischneidern, Mähern und Zerkleinerern.
Die ANEPC appelliert an die Bevölkerung, angemessene Vorbeugungs- und Vorsichtsverhaltensweisen anzunehmen. Die Entwicklung der Gefahrenlage kann über die Websites des IPMA und des ICNF oder bei den kommunalen Zivilschutzdiensten und den örtlichen Feuerwehren verfolgt werden.




