Die Sorge um die Zukunft des Planeten kann aufhören, eine punktuelle Angst zu sein, und anfangen, das tägliche Leben nachhaltig zu beeinträchtigen. Die Furcht vor einem neuen Sturm, das Gefühl der Hilflosigkeit angesichts extremer Wetterereignisse oder die Bedrängnis, die durch Umweltveränderungen ausgelöst wird, können die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Wenn dieses Leid häufig wird und anfängt, den Alltag zu beeinträchtigen, verbinden Experten diesen Zustand mit Ecoangst.
Ecoangst ist ein Begriff, der verwendet wird, um die emotionalen Auswirkungen der Klimakrise und ihrer Folgen zu beschreiben. Es ist jedoch keine klinische Diagnose oder ein spezifisches Leiden, das im Diagnostischen und Statistischen Handbuch Psychischer Störungen (DSM) anerkannt ist, der wichtigsten Referenz für die Klassifizierung psychiatrischer Zustände.
Obwohl sie nicht offiziell als Störung eingestuft wird, kann Ecoangst erhebliches Leid verursachen und Symptome wie Bedrängnis, Traurigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Angst- oder Panikattacken hervorrufen. Der Begriff hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da die Auswirkungen des Klimawandels sichtbarer und häufiger werden.




