Staubwolken aus Nordafrika ziehen an diesem Montag und Dienstag über das portugiesische Festland hinweg, wobei erwartet wird, dass der Algarve zusammen mit Lissabon, dem Tejo-Tal und dem Alentejo eine der am stärksten betroffenen Regionen sein wird. Das Phänomen resultiert aus einer Luftmasse, die Schwebe-Staub aus den afrikanischen Wüsten transportiert, was zu einer schlechten Luftqualität führen sollte, die mit einem Anstieg der Konzentrationen einatembarer Partikel (PM10) natürlichen Ursprungs in der Atmosphäre verbunden ist.
Die Generaldirektion Gesundheit hat eine Mitteilung herausgegeben, die vor den Risiken dieser Situation warnt, insbesondere für gefährdete Gruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen Atemwegsproblemen wie Asthma sowie Herz-Kreislauf-Patienten. Die Gesundheitsbehörde empfiehlt der allgemeinen Bevölkerung, längere körperliche Anstrengungen zu vermeiden, körperliche Aktivitäten im Freien zu begrenzen und sich von Risikofaktoren wie Tabakrauch und reizenden Produkten fernzuhalten.
Für die besonders gefährdeten Gruppen empfiehlt die DGS, dass sie sich nach Möglichkeit in geschlossenen Gebäuden mit geschlossenen Fenstern aufhalten. Chronisch Kranke sollten ihre laufenden medizinischen Behandlungen weiterhin fortführen und bei einer Verschlechterung der Symptome die Gesundheits-Hotline Saúde 24 unter der Nummer 808 24 24 24 kontaktieren oder eine Gesundheitseinrichtung aufsuchen. Für weitere Informationen zur Luftqualität verweist die DGS auf die Website der APA und die App QualAr.




