Über tausend Menschen, die Hundemasken und Fetischkleidung trugen, versammelten sich in der Nähe des KÖRPERWELTEN-Museums in Berlin, Deutschland, am vergangenen Samstag (12.9.). Die Veranstaltung erregte die Aufmerksamkeit von Passanten und wurde schnell in den sozialen Netzwerken zum Thema.
In den sozialen Netzwerken verbanden zahlreiche Beiträge die Veranstaltung mit einem Treffen von „Menschen, die glauben, Hunde zu sein", aber der Kontext unterscheidet sich von dieser verbreiteten Version. Im Gegensatz zu Mitgliedern der Therian-Gemeinschaft identifizieren sich die Teilnehmer des Marsches nicht als Hunde.
Einige Profile auf X schrieben die Veranstaltung auch einer politischen Demonstration zu und behaupteten, es handele sich um einen Protest, der das Ende der rechtsextremen Partei AfD fordere. Es gibt jedoch keinerlei Beweise dafür, dass die Veranstaltung eine politische Demonstration war oder solche Forderungen beinhaltete.
In Wirklichkeit ist der Spaziergang, bekannt als „Puppy Walk", Teil des offiziellen Programms des Folsom Europe 2026, einem der größten Festivals der europäischen Fetisch-Gemeinschaft.




