Eine Frau im Vereinigten Königreich unterzog sich 11 Jahre lang Chemotherapiebehandlungen, bevor sie herausfand, dass sie nie Krebs hatte. Der Fall ereignete sich in einem englischen Krankenhaus und wirft ernsthafte Fragen über Fehldiagnosen im örtlichen Gesundheitssystem auf.
Die Patientin wurde informiert, dass sie an Krebs leide, basierend auf Biopsieergebnissen, die sich später als falsch herausstellten. Mehr als ein Jahrzehnt lang unterzog sie sich aggressiven und schmerzhaften Behandlungen, die nicht notwendig waren.
Dies war kein Einzelfall. Mehr als 40 Patienten reichten eine Sammelklage gegen das Krankenhaus ein, angeblich das Sherwood Forest NHS Trust, und beschuldigten die Einrichtung ähnlicher Diagnosefehler.
Die Gesundheitsbehörden stehen nun unter Druck zu untersuchen, wie so viele Fehldiagnosen passieren konnten und sicherzustellen, dass ähnliche Fälle in Zukunft nicht wieder vorkommen.



