Portugal hat den EU-Durchschnitt bei der Beteiligung Erwachsener an Weiterbildungsmaßnahmen übertroffen. Nach Angaben des Eurostat, die am Montag veröffentlicht wurden, erreichte das Land im Jahr 2025 16,9% der Erwachsenen in Weiterbildung, ein Anstieg um 7,1 Prozentpunkte gegenüber den 9,8% im Jahr 2015. In der EU insgesamt stieg die Rate im gleichen Zeitraum von 10,1% auf 13,7%, was bedeutet, dass Portugal nun über dem EU-Durchschnitt liegt.
Schweden führt deutlich mit 38,2% der Erwachsenen in Weiterbildung an, gefolgt von Dänemark (31,0%) und Finnland (28,1%). Am anderen Ende des Spektrums weist Griechenland mit nur 5,2% die geringste Beteiligung auf, begleitet von Bulgarien (6,1%) und Kroatien (6,5%). Malta, Estland, Belgien und Slowenien waren die Länder mit dem stärksten Wachstum im letzten Jahrzehnt, während Frankreich, Luxemburg und Dänemark Rückgänge verzeichneten.
Auf EU-Ebene zeigt sich ein Geschlechterunterschied von 2,5 Prozentpunkten, wobei 14,8% der Frauen gegenüber 12,4% der Männer an Weiterbildungen teilnehmen. Die Beteiligung von Frauen stieg sogar noch schneller und legte zwischen 2015 und 2025 um vier Prozentpunkte zu, verglichen mit einem Anstieg von 3,2 Prozentpunkten bei den Männern. Die Weiterbildung war auch intensiver bei Personen, die in Städten oder Vororten leben (12,3%) als in ländlichen Gebieten (10,3%).




