Die lettische Fluggesellschaft airBaltic hat in den Vereinigten Staaten Gläubigerschutz gemäß dem US-Insolvenzrecht beantragt und damit ein Sanierungsverfahren nach Chapter 11 der US-Gesetzgebung eingeleitet. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist.
AirBaltic versicherte, dass der Flugbetrieb während des gesamten Gerichtsverfahrens normal weitergehen wird, ohne erwartete Auswirkungen auf die Passagiere. Das Unternehmen verfügt über eine Finanzierung von 350 Millionen Euro, um den Restrukturierungsprozess zu unterstützen.
Der Antrag auf Gläubigerschutz in den USA ermöglicht es der Fluggesellschaft, ihre Schulden unter rechtlichem Schutz zu verhandeln und individuelle Maßnahmen von Gläubigern während der Restrukturierungsphase zu vermeiden. Dies ist ein gängiges Mittel, das von internationalen Unternehmen genutzt wird, um ihre Finanzen neu zu ordnen.



