Der Kulturminister Israels, Miki Zohar, kündigte an, den Entzug der Staatsbürgerschaft der Filmemacher Yuval Abraham und Rachel Szor vorzuschlagen, die Autoren des Dokumentarfilms NAZA. Die Entscheidung erfolgt nach der Vorführung des Films auf der Berlinale.
Der Dokumentarfilm behauptet, dass die israelischen Streitkräfte ein System der Künstlichen Intelligenz namens "Lavender" verwendeten, um angebliche Kämpfer der Hamas in Gaza zu identifizieren, und suggeriert die Existenz eines automatisierten "Tötungssystems". Der Film behauptet, dass diese Technologie verwendet wurde, um Tausende von Menschen während des Konflikts zu töten.
Die israelische Armee wies die Behauptungen des Dokumentarfilms kategorisch zurück. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte erklärten, dass die Künstliche Intelligenz lediglich ein Unterstützungswerkzeug bei der Identifizierung von Zielen war, und bestritten, dass es ein automatisiertes System zur Durchführung von Tötungen gab.
Der Film NAZA wurde von der deutschen Produktionsfirma Pontca in Koproduktion mit israelischen Partnern und anderen europäischen Ländern produziert. Die Kontroverse entsteht in einem Moment zunehmender internationaler Spannungen über die militärischen Operationen Israels in Gaza.




