Israels Kulturminister Miki Zohar kündigte an, die Staatsbürgerschaft der Filmemacher des Dokumentarfilms "NAZA" zu widerrufen, der einen Preis auf dem Filmfestival von Venedig gewonnen hat. Der Dokumentarfilm prangert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch Israel bei Angriffen während des Krieges im Gazastreifen an.
Der Film wurde während der Preisverleihungszeremonie stehend gefeiert, was in Israel Empörung auslöste. Premierminister Benjamin Netanjahu bezeichnete die Entscheidung, den Preis zu verleihen, als "widerwärtig" und forderte dessen Aufhebung.
Der Dokumentarfilm thematisiert die Konsequenzen von Angriffen, die mit Künstlicher Intelligenz durchgeführt wurden, und präsentiert Zeugenaussagen von Überlebenden sowie Expertenanalysen über die Auswirkungen dieser Technologien auf den Konflikt.
Zohar erklärte, dass er mit dem Justizministerium daran arbeitet, rechtliche Grundlagen zu finden, die es ermöglichen würden, den Filmemachern die israelische Staatsbürgerschaft zu entziehen, da ihr Werk das internationale Ansehen des Landes schädige.




