Eine Studie der Universität Wien, veröffentlicht in der Zeitschrift Science, bestätigte, dass Pflanzenarten, die in niedrigeren Lagen leben, sich nun in höhere Lagen ausbreiten, wo zuvor nur einheimische, für das Klima der Region typische Pflanzen existierten. Dieses Phänomen findet aufgrund der globalen Erwärmung statt, die die Verlagerung von Pflanzenarten in kältere Gebiete der Berggipfel verursacht.
Die Studie analysierte Daten über 20 Jahre in den europäischen Bergen und zeigte, dass die Berggipfel tatsächlich grüner werden, aufgrund der Zunahme der Pflanzenarten, die auf ihnen wachsen. Die Pflanzen verändern ihre Verbreitungsgebiete, um sich an die neuen klimatischen Bedingungen anzupassen, und suchen die kühleren Temperaturen der Gipfel.
Jedoch warnen die Forscher, dass diese scheinbare Zunahme der Biodiversität eine besorgniserregende Realität verbirgt. Hinter der Ausbreitung der Flora in höhere Lagen verbirgt sich eine wachsende Welle von Aussterben einheimischer Arten, die mit den klimatischen Veränderungen nicht Schritt halten können.




