Die Nova School of Business and Economics hat in Partnerschaft mit der Blink Impact eine neue Studie entwickelt, die die Haupthindernisse identifiziert, die Millionen von Euro an Investitionen im Sektor des regenerativen Tourismus blockieren. Die Studie analysiert die Lücke zwischen dem verfügbaren Kapital und den konkreten Projekten, die vor Ort existieren.
Der Bericht weist darauf hin, dass es interessierte Investoren gibt, die Initiativen im Bereich des regenerativen Tourismus unterstützen möchten, diese jedoch Schwierigkeiten haben, konsolidierte Projekte mit klar definierten Wirkungskennzahlen zu finden. Andererseits kämpfen die Projektentwickler vor Ort darum, die soziale und ökologische Rendite ihrer Initiativen so zu demonstrieren, dass sie den Finanzsektor überzeugt.
Die Analyse identifiziert als Haupthindernisse den Mangel an Finanzinstrumenten, die an die Realität dieser Projekte angepasst sind, das Fehlen einheitlicher Standards zur Wirkungsmessung und das geringe Angebot an Projekten, die mit professionellen Governance-Strukturen auf den Markt kommen. Die Studie empfiehlt, dass Brücken zwischen diesen beiden Welten geschaffen werden müssen, um die Investitionen freizusetzen.
Die Forscher empfehlen die Entwicklung robusterer Frameworks zur Wirkungsmessung, Programme zur Kapazitätsentwicklung für Projektentwickler und die Schaffung spezifischer Investitionsvehikel für den Sektor. Das Ziel ist es, die Transition zu einem Tourismusmodell zu beschleunigen, das messbare Vorteile für lokale Gemeinschaften und die Umwelt generiert.



