Der israelische Kulturminister drohte damit, den israelischen Filmemachern Yuval Abraham und Rachel Szor, den Verantwortlichen für den Dokumentarfilm "Bibi", die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Die Drohung erfolgt, nachdem der Film, der das Massaker an Zivilisten in Gaza während der israelischen Offensive dokumentiert, internationale Anerkennung erhalten hat.
Der Dokumentarfilm wurde mit dem Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet, was seinen Einfluss auf die internationale Filmgemeinschaft festigt. Der Film war in Israel umstritten und wurde von Regierungsvertretern kritisiert.
Abraham und Szor sind israelische Staatsbürger, die an dem Projekt gearbeitet haben, das Ereignisse während des Konflikts im Gazastreifen behandelt. Die Reaktion des Kulturministers spiegelt die innenpolitischen Spannungen in Israel bezüglich der medialen Berichterstattung über den Krieg wider.
Dies ist nicht das erste Mal, dass israelische Filmemacher wegen der Produktion kritischer Inhalte über den Konflikt mit Konsequenzen konfrontiert werden. Der Dokumentarfilm bleibt ein Zankapfel sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene bezüglich der Darstellung der Ereignisse in Gaza.




