Das Investigationsteam des Programms Repórter SÁBADO infiltrierte sich in das Viertel Mouraria in Lissabon, um die Situation der Verwahrlosung und des Drogenhandels in der Zone zu dokumentieren. Die Untersuchung ergab, dass die lokale Bevölkerung gezwungen ist, täglich mit Drogenhändlern und Drogenkonsumenten zusammenzuleben.
Das Viertel weist an verschiedenen Punkten mehrere Zeichen der Verwahrlosung auf, was eine Situation belegt, die sich im Laufe der Zeit verschlechtert hat. Die Präsenz des sogenannten „Drogen-Supermarkts" in der Mouraria ist eines der zentralen Probleme, die vom Team des Programms identifiziert wurden.
Die Zeichen der Verwahrlosung vervielfachen sich und werden als Beweis für die Unwirksamkeit sowohl des polizeilichen Handelns als auch der lokalen Behörden bei der Lösung des Problems dargestellt. Diese Unfähigkeit der Behörden zu reagieren wird als einer der Faktoren genannt, die die Fortsetzung der kriminellen Aktivitäten in der Zone ermöglichen.
Die Situation in der Mouraria stellt eine anhaltende Herausforderung für die Behörden dar, wobei die lokale Bevölkerung unter den direkten Folgen einer fortbestehenden Präsenz des Drogenhandels leidet, die keine der verantwortlichen Stellen bisher stoppen konnte.



