Die Gemeinde Almada steht vor erheblichen Problemen bei der Wasserversorgung während des Sommers, eine Situation, die die Bürgermeisterin, Inês de Medeiros, öffentlich anerkennt. Nach Angaben der Kommunalpolitikerin verfügt der Untergrund der Region nicht über genügend Wasser, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu decken, ein Problem, das nicht nur von Almada allein gelöst werden kann.
Die Beziehungen zur Nachbargemeinde Seixal sind ebenfalls angespannt, was die Bewirtschaftung der Wasserressourcen in der Region weiter erschwert. Inês de Medeiros betont, dass eine metropolitan angelegte Lösung erforderlich ist, und weist darauf hin, dass nur 23% der betroffenen Menschen tatsächlich aus Almada stammen.
Ein weiteres Thema, das Almada in den Medien präsent machte, sind die illegalen Siedlungen in Penajoia, ein Viertel, das sich unregelmäßig auf Grundstücken des Instituts für Wohnungswesen und städtebauliche Rehabilitation entwickelt hat. Die Bürgermeisterin kritisierte das IHRU dafür, dass es das Wachstum dieser Wohnsiedlungen ohne Eingreifen zugelassen hat.
Die Kommunalpolitikerin vertritt die Ansicht, dass die Lösung dieser Probleme – sowohl der Wasserversorgung als auch des illegalen Viertels – einen koordinierten Ansatz auf metropolitaner Ebene erfordert, da die Fragen über die Verwaltungsgrenzen von Almada hinausgehen.



