Jahrzehntelang arbeiteten öffentliche Gesundheitskampagnen daran, die Verbindung zwischen Zigarette und Glamour aufzulösen. Das Bild einer Zigarettenschachtel zwischen den Fingern einer Schauspielerin, eines rätselhaften Rauchers im Kino oder eines Models, das mit Rauch posiert, wurde durch ein anderes ersetzt, das mit den Auswirkungen von Nikotin und den Risiken des Tabakkonsums verbunden war. Jetzt allerdings taucht die Zigarette wieder in Modefotos, Musikvideos und Produktionen mit Prominenten auf, nicht unbedingt als Gewohnheit, sondern als Teil des Images.
In den sozialen Medien vereint der sogenannte „Smoking Aesthetic" Referenzen, die Begriffe wie „Cigarette Girl", „Smoke Pose" und „Performatives Rauchen" umfassen. Der Trend bedeutet nicht, dass alle Persönlichkeiten, die rauchend zu sehen sind, tatsächlich Raucher sind. Was auffällt, ist die Art und Weise, wie das Objekt in die Ästhetik integriert wird und als visuelles Element innerhalb eines umfassenderen Stilvorschlags dient.




