Nach der Covid-19-Pandemie hatte Lissabon etwa 20.000 als Alojamento Local registrierte Unterkünfte in der Stadt. Die Lissaboner Stadtverwaltung führte jedoch einen Bereinigungsprozess der sogenannten „Geister"-Registrierungen durch, die nicht realen, in Betrieb befindlichen Unterkünften entsprachen, wodurch die Zahl auf 11.700 sank, was einer Reduzierung von 8.300 Alojamentos Locais entspricht.
Laut einem Professor des Instituto Superior de Economia e Gestão (ISEG) wurden die Auswirkungen der Pandemieeinschränkungen im Sektor zwar spürbar, doch bedeutete dies keine Senkung der Hauspreise. Die Reduzierung der Alojamentos Locais konnte den Wachstumstrend der Wohnkosten in der portugiesischen Hauptstadt nicht aufhalten.
Der Professor des ISEG führt den anhaltenden Preisanstieg der Häuser in Lissabon auf den Druck durch das knappe Angebot als Hauptursache zurück. Das heißt, der Rückgang der Alojamentos Locais reichte nicht aus, um den Immobilienmarkt zu verändern, der weiterhin mit einer Nachfrage konfrontiert ist, die das Wohnungsangebot übersteigt.



