Der Garten des Bischofspalastes von Castelo Branco wurde als eines der neuen 7 Wunder Portugals in der Kategorie Tourismus ausgezeichnet. Dieser Sieg folgt auf einen wettbewerbsintensiven Prozess, der 629 ursprüngliche Bewerbungen umfasste, aus denen 147 Finalisten ausgewählt wurden, die auf sieben Kategorien verteilt waren, durch Regionalphasen, ein nationales Halbfinale mit 49 Anwesen und schließlich 21 nationale Finalisten, die in der Grande Final gegeneinander antraten. Die Abstimmung erfolgte über Telefonanrufe und die TVI Pass-App mit unabhängiger Prüfung durch die PwC. Die Initiative wird von der EIP – New 7 Wonders Portugal organisiert, mit der TVI als offiziellem Fernsehpartner der Ausgabe 2026.
Der Kommentar, verfasst von Fernando Jesus Pires, Direktor der Zeitung O Regiões, behandelt die Notwendigkeit von Transparenz bezüglich der städtischen Investitionen in die Teilnahme. Der Artikel unterscheidet zwischen einer legitimen Debatte über das Wettbewerbsmodell und unbegründeten Anschuldigungen und vertritt die Ansicht, dass die Beträge aus konkreten Verträgen stammen sollten und nicht aus Schätzungen.
Der Autor betont, dass der Sieg nicht nur gefeiert werden darf – er muss strategisch genutzt werden. Er vertritt die Ansicht, dass die Stadtverwaltung Hotellerie, Gastronomie, Handel, Museen und Handwerker zusammenbringen muss, um ein integriertes Tourismusprodukt zu schaffen, das den Aufenthalt der Besucher verlängert und den Garten mit anderen Attraktionen wie der Templerburg, der Stickerei von Castelo Branco, Museen und der Gastronomie der Beira Baixa verbindet.
Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass die eigentliche Arbeit jetzt beginnt. Castelo Branco muss den Titel als Wunder in Besucher, Übernachtungen, Wohlstand und Arbeitsplätze umwandeln, mit besonderem Augenmerk auf den spanischen Markt. Ohne Messindikatoren wird es nur Werbung geben; mit Indikatoren wird es eine wirksame Tourismuspolitik geben.




