Der Rechtsanwalt António Garcia Pereira wiederholte im Februar einen Antrag an die Staatsanwaltschaft, damit diese die rechtlichen Mechanismen zur Auflösung der Partei Chega aktiviert, mit der Begründung, dass die von André Ventura geführte Partei gegen die Verfassung verstößt.
Der Antrag auf Auflösung basiert auf der Behauptung, dass der Chega faschistische Werte fördert, die der portugiesischen Verfassungsordnung zuwiderlaufen.
Eine Verfassungsrichterin kommentierte die Situation und erklärte, dass es schwierig sei, eine politische Partei zu verbieten und sie gleichzeitig als faschistisch zu klassifizieren, was auf die juristische Komplexität dieses Prozesses hindeutet.
Der Fall ereignet sich in einem Kontext politischer Spannungen in Portugal, wo der Chega eine bedeutende Vertretung gewonnen hat, was die Frage seiner Rechtmäßigkeit zu einem kontroversen Thema im öffentlichen Diskurs Portugals macht.




