Die katalanische Regisseurin Isabel Coixet nahm an einer Hommage am Instituto Cervantes teil, wo sie durch ihren Beitrag zur Caixa das Letras ein Tribut an die analoge Welt hinterließ, ein Projekt, das darin besteht, Objekte und Nachrichten aufzubewahren, die in einem halben Jahrhundert, also 50 Jahren, wieder geöffnet werden sollen.
Während der Veranstaltung kritisierte Coixet sowohl künstliche Intelligenz als auch die globale Ökozid und drückte ihre Besorgnis über die Richtung aus, die die Gesellschaft in Bezug auf diese Fragen einschlägt.
Die Regisseurin spendete verschiedene Objekte, die sie selbst als "anachronistisch" bezeichnete, das heißt, Gegenstände, die eine Ära vor der Digitalisierung repräsentieren und die mit der aktuellen technologischen Welt kontrastieren, die sie verurteilt.
Die Caixa das Letras von Isabel Coixet wird bis 2074 versiegelt bleiben, zu welchem Zeitpunkt sie als ein Zeugnis des Denkens und der Werte einer Kulturschaffenden vom Anfang des 21. Jahrhunderts wieder geöffnet wird.




