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Israelischer Kulturminister will Staatsbürgerschaft der Filmemacher von „Naza" entziehen
Politik

Israelischer Kulturminister will Staatsbürgerschaft der Filmemacher von „Naza" entziehen

SAPO13. September 2026 um 22:23

Der israelische Kulturminister kündigte an, Maßnahmen zu ergreifen, um die Staatsbürgerschaft der Filmemacher des Dokumentarfilms „Naza" zu entziehen. Der Film dokumentiert Massaker an Zivilisten in Gaza.

Der Dokumentarfilm wurde mit dem Sonderpreis der Jury auf dem Filmfestival von Venedig ausgezeichnet, einem der renommiertesten Filmfestivals der Welt.

Die Entscheidung des Ministers erfolgt als Reaktion auf die Teilnahme des Films am Festival und die internationale Anerkennung, die er für seine Darstellung der Ereignisse in Gaza erhielt.

Warum das wichtig ist

Die Androhung des Entzugs der Staatsbürgerschaft gegen Filmemacher, die einen kritischen Dokumentarfilm gedreht haben, stellt einen schweren Angriff auf die künstlerische Freiheit und Meinungsfreiheit dar und sendet ein Einschüchterungssignal an andere Kreative. Diese Maßnahme könnte auch neue diplomatische Spannungen mit Italien, wo das Festival stattfand, erzeugen und die internationale Debatte über die Situation in Gaza wieder entfachen.

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Das ist unsere kurze Zusammenfassung eines Beitrags von SAPO vom 13. September 2026 um 22:23; der vollständige Text bleibt beim Herausgeber. In unserem Feed steht er in der Rubrik Politik. In dieser Rubrik haben wir derzeit 29093 Beiträge.

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