Cristóvão Norte, Präsident des PSD Algarve, vertrat auf der Konferenz „Politik im Femininum", die am 12. September im Portugiesischen Institut für Sport und Jugend (IPDJ) in Faro stattfand, die Ansicht, dass die Teilhabe von Frauen in der Politik über die bloße Präsenz hinausgehen und sich in Macht und Gestaltungsfähigkeit übersetzen sollte. Die Veranstaltung wurde vom PSD Faro und den Sozialdemokratischen Frauen von Faro organisiert und vereinte sozialdemokratische Frauen und weitere am Thema interessierte Teilnehmerinnen.
Cristóvão Norte vertrat die Ansicht, dass die zentrale Frage nicht die Repräsentativität sei, sondern die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Er erklärte, es gehe nicht darum, Frauen besser zu behandeln als andere, sondern sicherzustellen, dass sie nicht benachteiligt werden. Er betonte außerdem, dass vollständige Politik ein Gleichgewicht der Altersgruppen, der Kenntnisse und des Geschlechts erfordert, und ordnete dieses Ziel der Arbeit der MSD zu.
Cláudia Luz, Koordinatorin der Sozialdemokratischen Frauen von Faro, hob hervor, dass die Teilhabe von Frauen in der Politik für eine stärkere, pluralere und repräsentativere Demokratie unerlässlich ist. Sie vertrat die Ansicht, dass mehr Räume für Debatten, Bildung und Teilhabe geschaffen werden müssen, damit mehr Frauen öffentliche Verantwortung übernehmen können.
Die Konferenz ist Teil einer Reihe von Initiativen, die die MSD im Algarve fördern, um die bürgerschaftliche und politische Teilhabe von Frauen zu stärken. Damit soll eine aktivere, demokratischere und gleichberechtigtere Teilhabe von Frauen in ihren Gemeinschaften angeregt werden.




