Der Artikel „Meinung: Führen bedeutet auch zu wissen, wann man geht" befasst sich mit einer wenig diskutierten Dimension der Führung. Der Text hebt hervor, dass zwar häufig über den Mut gesprochen wird, der nötig ist, um Verantwortung zu übernehmen, die Fähigkeit, Menschen zu mobilisieren, und die Pflicht zu arbeiten, jedoch wenig über den Moment gesprochen wird, in dem ein Zyklus sich dem Ende nähert.
Der Autor argumentiert, dass auch das Wissen, wann man gehen muss, ein grundlegender Bestandteil der Führung ist. Es geht jedoch nicht darum, eine Mission oder Verantwortung vorzeitig aufzugeben, sondern den richtigen Moment zu erkennen, um eine Etappe abzuschließen.
Die Reflexion legt nahe, dass Führung sich nicht nur mit dem Einstieg oder dem Verbleib an der Macht vollendet, sondern auch mit der Fähigkeit zu erkennen, wann es Zeit ist, neuen Führungskräften oder neuen Phasen Raum zu geben. Es handelt sich um eine vollständigere und reifere Sicht auf die Rolle derjenigen, die führen.



