Richter Flávio Dino vom Obersten Gerichtshof entschied, die Vertraulichkeit der Ermittlungen zu einem angeblichen System der Veruntreuung öffentlicher Gelder aufzuheben, die für den Film „Dark Horse" bestimmt waren, der die Laufbahn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro dokumentiert. Die Entscheidung wurde an diesem Sonntag getroffen.
Dino ordnete die Zusammenlegung der Ermittlungen an, die Parlamentszuschüsse und Mittel der Stadtverwaltung von São Paulo betreffen. Das Ermittlungsverfahren weist den Abgeordneten Mário Frias als mutmaßlichen Anführer der kriminellen Organisation aus, die das Veruntreuungssystem vermutlich steuert.
Neben den Veruntreuungen untersucht das Verfahren die Prüfung möglicher Verbindungen der Gruppe zur kriminellen Vereinigung Primeiro Comando da Capital, dem PCC. Der Richter bestimmte, dass das Sekretariat für öffentliche Sicherheit von São Paulo alle beschlagnahmten Mobiltelefone, Computer und Dokumente im Bundesstaat an die Bundespolizei übermitteln soll.
Dino ermächtigte auch das COAF, die Finanzberichte des Instituto Conhecer Brasil und seiner Leiterin Karina Gama, der




