Zwei Menschen wurden am frühen Donnerstagmorgen in Ceuta, einer spanischen Exklave in Nordafrika, verletzt, nachdem es im Rahmen von Unruhen zu Messerstechereien und Zusammenstößen zwischen Migranten kam. Die spanischen Behörden führten vor Ort Festnahmen durch.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser der Region gebracht. Den Berichten der lokalen Behörden zufolge wurden bei den Übergriffen Messer und andere Stichwaffen eingesetzt. Die Situation ereignete sich im Zusammenhang mit der Verlegung von Hunderten von Migranten in provisorische Zelte, die im Hafenbereich der Stadt aufgestellt wurden.
Die Guardia Civil und die örtliche Polizei wurden mobilisiert, um die Zusammenstöße einzudämmen und die erforderlichen Festnahmen durchzuführen. Der Vorfall hat erneut Bedenken hinsichtlich der Lebensbedingungen der Migranten geweckt, die in der spanischen Exklave ankommen, von denen viele versuchen, nach Europa überzusetzen.
Ceuta und Melilla sind Eingangstore für Tausende afrikanischer Migranten, die jedes Jahr versuchen, den europäischen Kontinent zu erreichen, und dabei häufig mit Überfüllung und Spannungen in den Aufnahmezentren konfrontiert sind.



